Kösener Förderer der Rudelsburg

In Übermannshöhe ist im westlichen Eckturm der Rudelsburg die Gedenktafel von 1870 eingelassen. Sie erinnert an Bruno Schmidt, Pächter der Domäne Kukulau und Mitglied der Kösener Badekommission.

weiterlesen

Jahrbuch 2019 erschienen

Das neue Jahrbuch (Bd. 64) ist erschienen. Die Verlagsdruckerei Schmidt in Neustadt a. d. Aisch wird es in der letzten Maiwoche versenden. Sonderbestellungen wie immer über den Schatzmeister oder das Kontaktformular.

Inhalt von Bd. 64

Mitgliederverzeichnis

Nach monatelanger Vorarbeit haben der Schatzmeister Malkhasy und der Personalverwalter Schmitz ein vollständiges Mitgliederverzeichnis des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung hochgeladen. Es entspricht der Datenschutz-Grundverordnung und ist nur für Mitglieder mit Zugangscode einsehbar.

Mitgliederversammlung 2019

EINLADUNG

Die Jahreshauptversammlung des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung e.V. wird stattfinden am

Mittwoch, dem 5. Juni 2019, um 20 h.c.t.

im Rittersaal der Rudelsburg.

Carsten Beck Germaniae, Redakteur des Magazins CORPS, wird vortragen zum Thema

Lassen Sie uns über Geschichte sprechen – das Magazin CORPS als Multiplikator der Forschungsarbeit des VfcG

weiterlesen

Bepflanzung von Langeoogs Dünenfriedhof

Borussia Tübingen und Marcomannia

Borussia Tübingen und Marcomannia Breslau

Kneipe der Forstpflanzer auf dem Dünenfriedhof

Den Besuchern der „langen Insel“ dürfte der 1944 angelegte Dünenfriedhof vor allem durch Lale Andersen bekannt sein. Dabei liegen dort auch umgesiedelte und geflohene Deutsch-Balten, Wehrmachtssoldaten und 113 Rotarmisten. Zwischen 1941 und 1945 als Bodenpersonal auf dem Fliegerhorst der Luftwaffe eingesetzt, hatten diese Kriegsgefangenen an Bombern Sabotage verübt. Kam der Pilot ums Leben, wurde die zuständige Wartungsmannschaft erschossen. Dass die 1,5 ha große Anlage von einem deutsch-baltischen Arzt und seinen Corpsbrüdern aufgeforstet worden ist, weiß kaum jemand. Vor 59 Jahren, im März 1960, bepflanzte Baron v. Schilling die Seiten der Eingangsstraße. Danach wurden Windschutzwälle am Balten- und Hauptfriedhof angelegt. Heute sind sie zum Teil von Wildrosen überwachsen. 1972 wurde der 300 m² große Russenfriedhof durch einen 30 m langen und 6 m hohen Wall zwischen bewachsenen Dünen in das Areal des Hauptfriedhofs einbezogen. Nach der Bodenverbesserung durch Hafenschlick und Feuchttorf konnte das gesamte Umfeld des Russenfriedhofs bepflanzt werden. Die damals gesetzten Edeltannen bestimmen heute das Landschaftsbild.

weiterlesen

Libanonia

Einer der namhaften Studentenhistoriker im Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung ist der Grazer Burschenschafter Harald Seewann. Seine Bibliografie der jüdischen Verbindungen in Österreich sucht ihresgleichen. Der umfangreichen Dokumentation über die A.V. Kadimah Wien, die älteste jüdisch-nationale Studentenverbindung, folgt nun ein ähnlicher Sammelband über die A.V. Libanonia. 1894 als Lese- und Unterstützungsverein Libanonia gestiftet, wandelte sie sich wenig später in die Vereinigung jüdischer Veterinärmediziner um. Im Sommersemester 1897 nahm sie Verbindungscharakter und den Namen Akademische Verbindung Libanonia an. Aufgenommen wurden Hörer sämtlicher Fachrichtungen. Nach dem sog. Anschluss wurde die Libanonia 1938 behördlich aufgelöst.

Harald Seewann: „Allzeit voran!“ Streiflichter auf die Geschichte der Akad. Verbindung Libanonia Wien (1894–1938). 370 Seiten. Zu bestellen über c.h.seewann@aon.at

error: Der Inhalt ist kopiergeschützt!
Don`t copy text!