Richtmänner des Corpsstudententums

Die Welt ist klein, nur der Kösener ist unendlich groß.
– Rink Hassiae, Gothiae EM, Rhenaniae Bonn

Aute Bodenach oben

Bode (1846–1921) studierte am Polytechnikum seiner Heimatstadt Hannover. Er wurde bei Saxonia Hannover aktiv und bekleidete dreimal die zweite und sechsmal die erste Charge. In der Studentenschaft führend tätig, erreichte er 1868 die Vorstellung einer Studentenabordnung bei Kaiser Wilhelm I. anlässlich seines Hannover-Besuchs. An den Verbandsgeschäften des 1863 gegründeten Weinheimer Senioren-Convents nahm er regen Anteil. Nach dem Frankreich-Feldzug und dem Diplom spezialisierte er sich im Straßen- und Eisenbahnbau. Als selbständiger Unternehmer baute er die Harzquerbahn Wernigerode-Nordhausen und die Brockenbahn. 1891 gehörte er zu den Mitgründern der WAHV Barmen-Elberfeld, der ihn später zum Ehrenmitglied ernannte. Er zog sich um 1900 aus den Berufsleben zurück und übersiedelte nach Hannover. Verstärkt widmete er sich nach 1900 den corpsstudentischen Belangen. Auf seine Initiative hin konstituierte sich im Juni 1901 die AH-Vereinigung der Saxonia Hannover, die 1911/12 den Bau des eigenen Corpshauses ermöglichte. Auch die Gründung des Weinheimer AH-Verbandes 1903 ist im wesentlichen ihm zu verdanken. Im November 1903 veranlasste er, dass der Vorstand Hannover des AH-Verbandes die Vorarbeiten zur Schaffung eines Festplatzes für den WSC in Weinheim übernahm. Der Bau der Wachenburg 1907–1913 war die Krönung von Bodes Lebenswerk. Zuletzt gehörte er noch 1919 der Kommission für die Verhandlungen über den ADSCV-Vertrag an. Die Stadt Weinheim ernannte ihn 1913 zu ihrem Ehrenbürger. Als Hauptmann der Landwehr und Bataillonskommandeur nahm er mit über 70 Jahren am Ersten Weltkrieg in Russland teil. Auf Veranlassung des WVAC wurde seine Asche 1931 auf die Wachenburg überführt und in der Ehrenhalle beigesetzt. Auch eine Büste erinnert dort an ihn (2,3).

Hermann Kreth nach oben

In Ostpreußen verwurzelt, war Kreth (1860−1932) eine standfeste und kämpferische Natur. Bei Teutonia Göttingen und Teutonia Berlin hatte er sechsmal die Erste Charge geklammert. Beide Corps wählten ihn zum Ehrenmitglied. Als Deutschkonservativer und Rittmeister der Ulanen saß er von 1898 bis 1918 im Preußischen Abgeordnetenhaus und von 1903 bis 1918 im Reichstag. Ab 1912 betrieb er den Saalbau vom Mutigen Ritter in Kösen. Nach dem Ersten Weltkrieg sorgte er für den Abschluss des dringend notwendigen Erweiterungsbaus. Als der AHSC zu Berlin den Gesamtausschuss des VAC stellte, übernahm er von 1922 bis 1925 den Vorsitz. Der Bau des Löwendenkmals vor der Rudelsburg wurde unter seiner Leitung vorbereitet. Als eine StGB-Novelle nach dem Duell auch die Bestimmungsmensur unter verschärfte Strafen stellen sollte, organisierte er mit Carl Heyer im „Zehnerausschuss“ des KSCV und in einem Sonderausschuss des Allgemeinen Deutschen Waffenrings die Abwehr der waffenstudentischen Verbände. Er betrieb das Ehrenabkommen mit den Offizierverbänden (13).

Das deutsche Waffenstudententum verliert in Hermann Kreth eine seiner hervorragendsten Gestalten. Nur die Eingeweihten wissen, in welchem Maße Kreth tätig gewesen ist, um Gefahren für das Waffenstudententum in den vergangenen Jahren abzuwenden. Seine umfassende Kenntnis der Persönlichkeiten und politischen Kräfte machten ihn in einzigartiger Weise dazu geeignet, eine so schwierige Aufgabe wie die des Sonderausschusses zielbewußt und glücklich durchzuführen. Das gesamte Waffenstudententum schuldet ihm hierfür unauslöschlichen Dank.
– Burschenschaftliche Blätter (1932)

  • Carl Heyer nach oben

    Im Reich wie in Hessen einer der maßgeblichen Forstmänner, verschrieb sich Heyer (1862–1945) Mitte der 1890er Jahre der Arbeit im Kösener SC-Verband. Berühmt wurde der Starkenburger durch die Schaffung der vorbildlichen Kösener Statuten. Als er 1910 zum 1. Vorsitzenden der Statutenkommission gewählt worden war, übernahm er zum ersten Mal die Umgestaltung der Statuten. 1911 wurde sie auf einem aoKC in Halle gebilligt. Krönung des Gesetzgebungswerkes war die abermalige Neubearbeitung, die auf dem oKC 1927 einstimmig angenommen wurde. 1911 übernahm er den Vorsitz im Ausschuss zur Umgestaltung der Akademischen Monatshefte in die Deutsche Corpszeitung. Bis zum Ende seines Bestehens saß er als 2. Vorsitzender im Corpszeitungsausschuss. Er trug seit 1910 die Schleife seines Kartellcorps Saxo-Borussia und wurde im Kriegssemester 1918/19 nochmals aktiv. Für Saxo-Borussias Wiederaufbau erhielt er ihr Band. Als der AHSC Frankfurt am Main 1925 die Geschäftsführung des VAC übernahm, wurde Heyer in den Gesamtausschuss berufen. Für die Überarbeitung ihrer Konstitution verlieh ihm Borussia Bonn 1927 die Schleife. „Fürst Heyer“ war der Inbegriff des Corpsstudenten (14).

    • Carl Heyer: Band? Mütze? Corps! : HKSCV ; Farben-Wegweiser zur Bestimmung der Corps. Frankfurt am Main 1928.
  • Emil Kuenzer nach oben

    Bei Franconia Tübingen spielte Kuenzer (1872–1946) zeitlebens eine herausragende Rolle. Von 1929 bis 1935 vertrat er sein Corps auf jedem Abgeordnetentag. Als Vorsitzender vom Waffenausschuss des HKSCV kämpfte er in den gerichtlichen, politischen und medialen Auseinandersetzungen für die Erhaltung der Mensur. 1927 von der Reichsregierung und dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zur 450-Jahr-Feier der Tübinger Universität entsandt, hielt Kuenzer in der Stiftskirche eine Festrede. Am 9./10. Januar 1932 vertrat er sein Corps auf dem ordentlichen Waffenstudententag in Goslar. In der Zeit des Nationalsozialismus tat Kuenzer alles, um das Corpsstudententum und die Studentenverbindungen zu erhalten. Im Dezember 1933 wurde er in den Obersten Ehrenrat des HKSCV gewählt. Dem Ehrenrat gehörten auch Carl Heyer Starkenburgiae, Saxo-Borussiae, Borussiae Bonn IdC und Graf Bodo Alvensleben Borussiae Bonn als Parteilose und Hermann Sabath Transrhenaniae als Parteigenosse an; die Entscheidungen waren aber frei von NS-Einflüssen. Unter dem wachsenden Druck der NS-Organisationen schlug Kuenzer mit Friedrich Landfried, Hermann Sabath, Ulrich Kersten und anderen einflussreichen Corpsstudenten Max Blunck als Führer des KSCV vor. Das geriet zur Enttäuschung. Seit Februar 1934 selbst Vorsitzender von Franconias Altherrenverein, trat Kuenzer in aller Entschiedenheit für die vom Arierparagraphen betroffenen Corpsbrüder ein. Beim letzten Kösener Congress Anfang Juni 1935 hielt er am Löwendenkmal die Gedenkrede auf die gefallenen Corpsstudenten. Im Alter von 74 Jahren beteiligte er sich am Aufbau der Justiz in der Sowjetischen Besatzungszone.

  • Werner Meißnernach oben

    In Frankfurt am Main geboren und aufgewachsen, studierte Meißner (1882–1962) in Freiburg Jura. Seit 1901 Rhenane und schon Referendar, leitete er 1905 den schwierigen oKC. Die Kreispolitik schlug damals hohe Wellen. Als Staatsanwalt in seiner Heimatstadt leitete er ab 1924 den Frankfurter AHSC. Mit ihm übernahm er 1925 den Vorsitz im VAC. Die dringendste Aufgabe war die Vollendung des Löwendenkmals, die sich durch die Inflation verzögert hatte. In zahllosen Verhandlungen gelang es Meißner, die restliche Finanzierung und die Bauarbeiten so zu beschleunigen, dass das „wichtigste Denkmal für die deutschen Gefallenen des Ersten Weltkriegs“ am 16. Oktober 1926 in Gegenwart von 3000 Corpsstudenten eingeweiht werden konnte. Meißner hielt sowohl die Weiherede als auch die Kommersrede. Zuwenden konnte er sich nun seinem Hauptanliegen, den durch Krieg und Inflation geschwächten Verband wieder zu festigen und zu stärken. In Frommel und Nachreiner fand er bewährte Helfer. Nachreiner besorgte die 1. Ausgabe des Kösener Handbuchs, das bereits 1927 und 1930 in weiteren Auflagen erschien. Mit Frommel gewann er Otto Gerlach für die Aktualisierung von Rügemers Corpslisten. Das Ergebnis waren die großen, noch heute beeindruckenden KCL 1930. Eine substantielle Neuerung in der VAC-Struktur war die Hereinnahme der Altherrenvereine. Der Beschluss des oAT 1929 stellte den Verband auf eine breite und schlagkräftige Basis. 75 AHV traten dem VAC bis 1930 bei. Die anderen folgten bis auf ganz wenige Ausnahmen in den folgenden Jahren. Damit war der Verband wirklich zum Verband Alter Corpsstudenten geworden (4). Dass der Reichstag nach dem Duell auch die Mensur unter verschärfte Strafbestimmungen stellen wollte, bedrohte das gesamte Waffenstudententum. Eine Gefahr waren auch äußere wie innere Bestrebungen, die Corps zu politisieren. Da der Aktivenverband von der sich zuspitzenden Entwicklung überfordert war, musste der VAC aus der traditionellen Reserve treten und ihm helfen. Meißner und den übrigen GA-Mitgliedern gelang das mit solchem Erfolg, dass der Frankfurter AHSC 1930 gebeten wurde für weitere fünf Jahre anzutreten. Bei seiner Linie blieb Meißner auch, als jüngere AH aus Berlin gegen ihn und den Gesamtausschuss zu opponieren begannen. Die Auseinandersetzungen auf dem oAT 1933 wurden durch die politische Entwicklung überholt. Das Führerprinzip musste eingeführt werden. Meißner trat zurück, wirkte aber im Hintergrund weiter. Zeitlebens engagierte er sich auch für sein Muttercorps. Als in Münster die katholische Akademie zur Westfälischen Wilhelms-Universität erhoben wurde, betrieb Meißner mit Rhenania die Stiftung der Rheno-Guestphalia. 1909 erhielt er ihr Band. Der Bote vom Oberrhein, Rhenanias Corpszeitung, wurde 1910 von Meißner ins Leben gerufen und über 50 Jahre redigiert. Sein Corps hat ihm viele Sonderveröffentlichungen in bibliophiler Aufmachung zu verdanken. 1930–1939 und 1952–1957 war er Vorsitzender von Rhenanias AHV. Schon 1919, im Alter von 37 Jahren, wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen (15).

    Dr. iur. Friedrich Landfried nach oben

    Landfried (1884–1952) studierte in Straßburg, Heidelberg, Berlin und Freiburg Rechts- und Staatswissenschaften. Corpsstudent wurde er 1904 bei Rhenania Straßburg. Bei Vandalia Heidelberg war er MC. Am 15. Dezember 1906 wurde er beim Feldartillerie-Regiment Nr. 15 zum Reserveoffizier ernannt. Die 1. juristische Staatsprüfung bestand er am 5. Dezember 1908 in Karlsruhe. Am 14. Mai 1909 in Heidelberg zum Dr. iur. promoviert, bestand er wiederum in Karlsruhe das Assessorexamen für den höheren Dienst in Justiz und Verwaltung. Im Januar 1913 wurde er als Rechtsanwalt beim Landgericht Mannheim zugelassen. Beim Glücksspiel verlor er zweimal sehr viel Geld. In der Reitenden Abteilung seines Regiments zog er in den Ersten Weltkrieg. Wie schon als Schüler wollte er eigentlich (wie sein Bruder) aktiver Offizier werden und nach dem Krieg in die Kolonien gehen. Als Oberleutnant erhielt er 1917 das Eiserne Kreuz I. Klasse. Im Juli 1920 als Hauptmann charakterisiert und zum Regierungsassessor ernannt, meisterte er die Übersiedlung seines Corps von Straßburg nach Marburg. Er beschaffte Rhenania ein neues Corpshaus. Seit 1919 fehlte er in Kösen auf keinem Congress oder Abgeordnetentag. Er beriet den Berliner und den Frankfurter VAC-Vorstand und saß in zahlreichen Kommissionen des KSCV. Als das Reichsgericht Mitte der 1920er Jahre die Schlägermensur erneut als „Zweikampf mit tödlichen Waffen“ bezeichnet hatte, wollte die preußische Staatsregierung durchgreifen. Eine Ministerialkommission besuchte die Universitätsstädte, um mit den Landräten zu beraten, wie man die staatlichen Machtmittel zur Unterdrückung des „Unwesens“ am wirkungsvollsten einsetzen könnte. In Marburg konnte Ernst August Schwebel die Kommission von der Unzweckmäßigkeit polizeilichen Eingreifens überzeugen. Er unterrichtete sofort seinen Corpsbruder Landfried, der als Mitglied des sog. Zehnerausschusses des KSCV mit dem preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun Verhandlungen aufnahm. Er legte ihm dar, dass trotz polizeilichen Eingreifens weiterhin gefochten, also nur Staatsautorität verwirtschaftet würde; in der Studentenschaft würde die gerade abklingende Abneigung gegen die Weimarer Republik wieder aufleben. Braun beugte sich den Argumenten und stellte alle weiteren Maßnahmen ein. Er wünschte nur, dass die Waffenstudenten das dankbar anerkennen und nicht als Sieg herausstellen würden. Dem wurde reichsweit entsprochen. Als Rhenania den Arierparagraphen umsetzen und einige Corpsbrüder ausschließen sollte, lehnte Landfried als Vorsitzender des Altherrenvereins – in voller Kenntnis der möglichen Folgen – jedes Nachgeben rundheraus ab. Schon nach 7 Jahren Ministerialdirektor, wurde er zum 1. April 1933 zum Staatssekretär im Preußischen Landesdienst ernannt. Seit 1936 bei der Luftwaffe Major d. R. und seit 7. Februar 1939 Brigadeführer im Nationalsozialistischen Fliegerkorps, wechselte er im Mai 1939 als Staatssekretär in den Reichsdienst. Am 30. Januar 1944 wurde er zum Militärverwaltungsvizechef ernannt. Auch in der NS-Zeit blieb er ein wichtiges und einflussreiches Bindeglied zwischen Corpsverbänden und Politik. Göring hatte eine hohe Meinung von Landfried und wünschte seine Aufnahme in die NSDAP. Hingegen zeichnete Hans Kehrl in seinen Erinnerungen ein wenig schmeichelhaftes Bild des Preußischen Staatsrats. Bei einer Vernehmung in Nürnberg am 13. Mai 1947 gab Robert Kempner Landfried gegenüber zu, dass er ihn für einen hochanständigen Menschen halte. Darauf Landfried: „Aber ich bin es ja nicht.“ Mit einer neuen Konstitution schuf Landfried die Grundlagen für Rhenanias Wiederaufbau (16).

    Prof. Dr. med. Max Meyer nach oben

    Meyer (1890–1954) war seit 1927 a.o. Professor in Würzburg. 1935 wurde ihm die Lehrbefugnis für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde entzogen. Er emigrierte in die Türkei und war fünf Jahre Direktor der HNO-Klinik in Ankara. Im Juli 1941 kam er auf den Lehrstuhl der Universität Teheran. Im Herbst 1947 kehrte er nach Würzburg zurück. Sofort und vehement engagierte er sich für die Rekonstitution seiner Straßburger Suevia in Marburg. Schon 1949 saß er im Würzburger Senatsausschuss für Korporationen. Als einer der ersten Nachkriegsrektoren wendete er sich gegen die Diffamierung der studentischen Korporationen. In den Rektorenkonferenzen, die sich 1949 mit dem Tübinger Beschluss gegen das Verbindungswesen positioniert hatten, stellte er sich nicht nur vor die waffenstudentischen, sondern auch vor die weltanschaulichen und religiösen Verbindungen. Auf Einladung des damaligen Bundesinnenministers Lehr Teutoniae Marburg trafen sich die Rektoren und die Verbändevertreter am 12. November 1952 in Düsseldorf. Meyer saß bei den Verbänden, nicht bei den Rektoren. Mit 64 Jahren gestorben, wurde er unter größter Anteilnahme von Stadt und Land in Würzburg beerdigt (17).

    Prof. Dr. med. Hans Karl Müller nach oben

    Als Ophthalmologe stand Müller (1899–1977) in weltweitem Ansehen. Auf den Bonner Lehrstuhl kam er erst nach dem Ende des tausendjährigen Reiches. Habilitiert hatte er sich bei seinem Anbruch in Basel. Von Löhlein, dem führenden Ophthalmologen des Deutschen Reichs, wurde er 1936 an die Charité geholt. Anders als vom preußischen Kultusministerium versprochen, wurde er in seiner Karriere ausgebremst – er war „Vierteljude“. Als beratender Augenarzt in frontnahen Lazaretten durfte er aber dienen. Ende 1945 aus der englischen Gefangenschaft entlassen, wurde er als Direktor der Bonner Augenklinik berufen und 1947 zum Ordinarius ernannt. Gedient hatte er schon im Ersten Weltkrieg, bei den Chevaulegers und den Infanteriefliegern der Bayerischen Armee. Als Sohn und Enkel von Corpsstudenten wurde er 1919 bei Suevia München aktiv. Als Senior focht er die 1000. PP-Partie gegen Makaria. Er war auch Senior des Münchner SC und beteiligte sich an der Niederschlagung des Ruhraufstandes. Als er bei Suevias 160. Stiftungsfest die „weitsichtige“ Festrede hielt, kam er darauf zurück:

    Unter Einsatz unseres Lebens ermöglichten wir 1919 der von Linksextremisten vertriebenen legitimen, bayerischen Regierung die Rückkehr nach München. 1920 halfen wir der Reichsregierung im Ruhrgebiet, das unter die Schreckensherrschaft radikaler Elemente gekommen war, Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. Diese Hilfe kostete unserem Freunde [Rudolf] Spatz, dem damaligen Senior der Isaren, das Leben. 1921 zogen wir im Einverständnis mit der Reichsregierung nach Oberschlesien. Dort hatte Korfanty einen Aufstand entfacht, um wichtige Teile dieses Landes noch vor der Volksabstimmung in die Hände Polens zu spielen. Alle diese Ereignisse liegen mehr als 40 Jahre zurück. Man hat deshalb vielleicht vergessen, dass die Freikorps keineswegs nur aus Corpsstudenten oder Couleurstudenten bestanden. In den Freikorps hatten sich die Soldaten des Ersten Weltkrieges, die akademische Jugend und überhaupt die gesamte wehrfähige Jugend unseres Volkes vereinigt, um Deutschland vor dem Chaos willkürlicher Gewaltherrschaft zu retten. Die Stadt München, die bayerische Staatsregierung und die Reichsregierung haben unsere Toten feierlich und in Ehren bestattet. Niemand hat heute das Recht, diese Männer, vor denen wir uns in Ehrfurcht verneigen, als Schrittmacher des Nationalsozialismus zu verunglimpfen. […] Seit dem Geburtstag unserer Suevia haben sich gewaltige Umwälzungen auf politischem, geistigem und wirtschaftlichem Gebiet vollzogen. Der Mensch beherrscht nukleare Kräfte. Mit Hilfe elektronischer Maschinen kann er schneller und umfassender denken als mit seinem Gehirn. Schon ziehen unsere Sendboten am Mond und der Venus vorbei. Alte Begriffe wie Vaterland und Ehre haben tiefgehende Wandlungen erfahren. Die gesellschaftlichen Schranken sind gefallen. Es haben sich die Beziehungen der Menschen zueinander in ihren Grundzügen geändert. Geblieben sind aber die menschlichen Schwächen. Sie sind in unserer Erbmasse fest verankert. Wir können sie nicht beseitigen. Wir bleiben immer unvollkommene Menschen, und können uns nur bemühen, das Gute in uns zu fördern und zu versuchen, dass das Schlechte so wenig als möglich zur Auswirkung kommt. Diesem Streben nach Förderung des Guten und Edlen in uns dienen von jeher die Konstitutionen, die sich die akademische Jugend in ihren Korporationen selbst gegeben haben.

    Siegfried Schindelmeiser nach oben

    Als Nachfahre Salzburger Exulanten wuchs Siegfried Schindelmeiser (1901–1986) auf dem elterlichen Gut im Kreis Pillkallen heran. Nach dem Abitur an der (vormals Königlichen) Litthauischen Provinzialschule in Tilsit studierte er in Königsberg Rechtswissenschaft. 1920 wurde er bei Baltia aktiv. Als geklammerter Senior (WS 1921/22) und ausgesprochen politischer Kopf war er Mitglied der Studentenkammer und SC-Vertreter im Waffenring und im Hochschulring. 1933/34 widersetzte er sich mit anderen Balten der nationalsozialistischen Vereinnahmung seines Corps. Über die erbitterten Auseinandersetzungen berichtete er im Jahrbuch 1966. „Äußerungen, die er als Gegner des Nationalsozialismus gegenüber einem prominenten Amtsleiter getan hatte, brachten ihm kurz vor dem Zweiten Weltkrieg eine Gefängnisstrafe von drei Monaten und den Verlust seines Notariats ein. Er reagierte darauf durch Rückgabe seiner Zulassung als Anwalt und zog sich auf den väterlichen Landsitz zurück, der im Zusammenhang mit der Erbteilung nun aufgrund der damaligen Landwirtschaftgesetzgebung in zwei Erbhöfe aufgeteilt wurde. Den einen bewirtschaftete Siegfried Schindelmeiser, den anderen sein Bruder und Corpsbruder Hans Schindelmeiser. Beide wurden im Zweiten Weltkrieg abwechselnd eingezogen und vertraten sich dann gegenseitig, bis zuletzt beide Soldaten wurden und in britische Kriegsgefangenschaft gerieten“ (Kirschstein-Freund). Schindelmeiser hatte 1919 im Ostpreußischen Freiwilligenkorps vom Ulanen-Regiment Nr. 8 und ab Oktober 1944 als Unteroffizier d. R. in der 21. Infanterie-Division gedient. An der achtteiligen Geschichte der Albertus-Universität und seines Corps arbeitete er 30 Jahre. Erst 2010 von Döhler und v. Klitzing Albertinae vollständig herausgegeben und inzwischen vergriffen, ist dieses Lebenswerk die bei weitem gehaltvollste und umfangreichste Corpsgeschichte. Zugleich gewährt sie einen tiefen Einblick in die preußisch-deutsche Geschichte. Wie schon in Tapiau (1929–1938) war Schindelmeiser ab 1946 Rechtsanwalt und Notar in Preetz. Wohnhaft in Kiel, brachte er sich in die Kommunalpolitik und in Vertriebenenverbände ein. Nach Kneipen seines Hamburger Corps trank und diskutierte er noch im hohen Alter die ganze Nacht mit den aktiven Albertinern, um dann am Dammtor den ersten Zug nach Kiel zu nehmen. Am Leben der Kieler Corps nahm er regen Anteil. Bei Palaiomarchia-Masovia war er „ein oft und überaus gern gesehener Gast“ (Lippold 1971). „Tulle“ war Ehrenmitglied des (2001 erloschenen) Corps Baltia Königsberg und der vorletzte Vorsitzende des Verbandes Alter Königsberger Balten. Er war der beste Vorsitzende, den der VAC nie hatte (9).

    Dr. iur. Friedrich Hielscher nach oben

    Hielscher

    Als nationalrevolutionärer Publizist und Religionsphilosoph gewann der Berliner Normanne Hielscher (1902–1990) nach dem Zweiten Weltkrieg für das Corpsstudententum geistesgeschichtliche Bedeutung (6). Zeitweilig Schriftleiter der Deutschen Corpszeitung und Kösener Beauftragter für hochschulpolitische Fragen, schrieb er Beiträge für die DCZ, die jährlichen Festschriften des KSCV und das Jahrbuch des VfcG:

    Kurt Weizsäcker nach oben

    Weizsäcker (1907–1976) besuchte das Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim. Er studierte an der TH Karlsruhe Maschinenbau und wurde bei Alemannia aktiv. Nach dem Vordiplom wechselte er an die TH Darmstadt. Als Verkehrsgast bei Hassia focht er elf Schlägerpartien und eine Säbelpartie. 1964 legte er das Alemannenband nieder. 1975 erhielt er Hassias Band. Als Dipl.-Ing. war er von 1934 bis 1972 bei der BASF Leiter einer Betriebswerkstätte und Beauftragter für Sonderaufgaben. In den 1930er Jahren versuchte er den WVAC wiederzugründen und die waffenstudentischen Verbände gegen den Willen der NS-Führung zu sammeln. Als sich die Führer der waffenstudentischen AH-Verbände in Erfurt getroffen hatten, wurde er im Mai 1937 auf Anweisung von Reinhard Heydrich in Schutzhaft genommen und in das KZ Welzheim verbracht. Auf Veranlassung von Konstantin Freiherrn v. Neurath wieder entlassen, unterstand er der Überwachung durch den Staatssicherheitsdienst. „Nicht hoch genug schätzen kann man seine Weinheimer Verdienste nach dem Zweiten Weltkrieg“ (Rudolf Wohlleben): Als 1. Vorsitzender des öWVAC Mannheim–Ludwigshafen (später Ehrenvorsitzender) bereitete er bereits 1949 die Wiedergründung des WVAC vor. Über die Arbeitsgemeinschaft Andernach (AGA) förderte er 1949/50 die mensurbeflissenen Verbände (CC, DB, DS, KSCV, WSC). Mit Hilfe der AGA war die Wiedergründung des WVAC am 8. Oktober 1949 möglich. Mit der Weinheimer Corpsstudentischen Arbeitsgemeinschaft (WCA) schaffte er es bereits 1950, den WSC aus zunächst 23 Einzelcorps mit Übergangsbestimmungen zu restituieren. Andere folgten. Er sorgte für die Rückübertragung der Wachenburg an die Weinheimer Verbände nach einstimmigem Beschluss des Weinheimer Stadtrats und für die Neufassung des WSC-Comments. Er beteiligte sich an der Gründung des Convents Deutscher Akademikerverbände (CDA) und des Convents Deutscher Korporationsverbände (CDK) in Mannheim und Frankfurt/M. Er gründete die Weinheimer Verbandszeitschrift Die Wachenburg (1950) und den Verein für Studentenwohnheime zur Förderung der Corpshäuser. Vergeblich war sein Versuch, nach Münchner Vorbild einen Deutschen SC mit Kösener und Weinheimer Corps zu errichten. Nach drei Jahren organisatorischer Vorarbeit wurde Weizsäcker 1. Vorsitzender des WVAC. Er war AH-Vorsitzender der Alemannia Karlsruhe (1949–1952). Sein Versuch, die PP-Suiten wieder einzuführen, scheiterte nach einem Konflikt zwischen Alemannia und Cisaria am Widerstand der Aktiven. Für die „verbands- und hochschulpolitische Tätigkeit“ war er von der BASF freigestellt worden (18).

    Werner Barthold nach oben

    Hielscher und Barthold

    Als Berliner Neupreuße war Barthold (1908–1996) an der Rekonstitution des Verbandes Alter Corpsstudenten in Altena beteiligt. Von 1950 bis 1957 vertrat er den Großbezirk Rheinland im Gesamtausschuss. Von 1951 bis 1983 saß er in der Kösener Verbändekommission (der späteren Kommission für Hochschulpolitik und Verbändewesen), der er von 1956 bis 1976 vorstand. Neoborussia wählte ihn 1965 zum Ehrenmitglied. Zur Zeit der 68er leitete er den Convent Deutscher Akademikerverbände als stellvertretender Vorsitzender (1969/70) und als Vorsitzender 1971/72. Von 1962 bis 1966 war er Mitglied des VAC-Vorstands München I (5).

    Gustav Glunz nach oben

    Als Hannoveraner studierte Glunz (1910–1982) an der TH Hannover Fernmeldewesen und Hochfrequenztechnik. Seit 1928 bei Hannovera Hannover aktiv (x,x,FM,xxx,FM), focht er 15 Partien. Als Inaktiver engagierte er sich in der studentischen Selbstverwaltung. Er war Vorsitzender der Fachschaft Elektrotechnik und Vorstandsmitglied der Studentenschaft, der er von 1930 bis 1933 angehörte. Seinen Beruf fand er 1934 in der Flugsicherung. 1937 kam er als Ministerialbeamter an das Reichsluftfahrtministerium. Nach dem Krieg war er Vorsitzender des Europäischen Planungsausschusses für Flugsicherung, deutscher Vertreter und Vorsitzender im NATO-Ausschuss für zivil-militärische Zusammenarbeit in der Flugsicherung und Mitbegründer von Eurocontrol. Er war 2. Vorsitzender vom AHV seiner Hannovera (1948–1952), 1. Vorsitzender der öWVAC Bonn (1956–1968), 1. Vorsitzender der AHV der Hannovera (1960–1971) und für zwei Amtsperioden 1. Vorsitzender des WVAC (1972–1980). In den Jahren nach den Studentenunruhen hielt er den WSC durch eine Verbindung aus Prinzipientreue und lebendigem Kontakt zum Aktivenverband zusammen. Angelegen waren ihm die Gewinnung von geeignetem Nachwuchs, eine zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit und die Fortführung der Weinheimer Bildungsarbeit durch die finanzielle Absicherung der Weinheim-Seminare. Besonders eng gestaltete sich die Kooperation mit KSCV und VAC. In Glunz‘ zweite Amtszeit fällt die Gründung der Informationszentrale der Kösener und Weinheimer Corpsstudenten und des Gesamtsystems Studienstarthilfe. Über 20 Jahre (1956–1976) vertrat er den WVAC im Verband für Studentenwohnheime. Der CDA ehrte ihn 1980 mit der Fabricius-Medaille (19).

    Dr. phil. Philipp W. Fabry nach oben

    Nachdem sein Vater als Offizier gefallen und die Familie in Köln ausgebombt worden war, meldete Fabry (* 1927) sich zu den Fallschirmjägern. Im Herbst 1944 kam er auf die Springerschule in Wittstock. In der Abwehr der Kanadier bei Zutphen im April 1945 verwundet, gelangte er über Amsterdam und Ostfriesland nach Trier. Dort fand er Mutter und Bruder wieder. Am Hindenburg-Realgymnasium bestand er 1947 das französische Zentralabitur. In Mainz und Hamburg studierte er Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Geographie. Aktiv wurde er bei Hassia und Thuringia Jena. Als promovierter Gymnasiallehrer kam er über Prüm, Worms und Barcelona nach Saarbrücken. Seit 1971 Oberstudiendirektor, war er für den AHSC Saarbrücken von 1972 bis 1976 Erster Vorsitzender des Verbandes Alter Corpsstudenten. Als vier grüne Corps das Fechten aufgegeben und den KSCV verlassen hatten, hielt Fabry die weißen Corps bei der Stange. Das Ausscheiden von Rhenania Straßburg durch den so rechtmäßigen wie anmaßenden Beschluss der Aktiven bedauert er (wie viele andere) noch heute. Als Schulleiter in Teheran erlebte er die Islamische Revolution. Sein „besonderer Einsatz für Deutsche im revolutionären Iran unter erschwerten Bedingungen“ wurde mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse gewürdigt. Bekannt wurde er als Publizist (Deutschlandfunk, Deutsche Welle, FAZ) und Verfasser zeithistorischer Bücher (Hitler-Stalin-Pakt, Strauß und die Ostverträge). Seit 1983 wieder in Saarbrücken, initiierte er den Stifterverein Alter Corpsstudenten. Nachdem er in Mexiko-Stadt die größte deutsche Auslandsschule geleitet hatte, trat er 1992 in den Ruhestand. Von 1993 bis 2007 war er Vorsitzender des Stiftervereins, den er zum weithin anerkannten Aushängeschild des Corpsstudententums machte. Alljährlich werden vorbildliche Corpsstudenten mit der Klinggräff-Medaille geehrt. Von 2001 bis 2018 glossierte Fabry in den (Un)zeitgemäßen Betrachungen des Corps-Magazins den Zeitgeist. Zweimal – 1976 und 2007 – erhielt er die Silberschale des VAC. Der Weinheimer Verband Alter Corpsstudenten ehrte ihn 2006 mit der Wachenburg-Medaille. Der Stifterverein wählte ihn im selben Jahr zum Ehrenmitglied (20).

    Egbert Weiß nach oben

    Mit seinen 91 Jahren war Weiß (1931–2022) einer der ältesten Bannerträger des Corpsstudententums. Als Berliner begann er im Wintersemester 1950/51 an der Friedrich-Alexander-Universität Jura zu studieren. Im November 1950 wurde er Fuchs bei Lusatia Leipzig, die in Erlangen die Nachfolge des Corps Misnia IV angetreten hatte. Nach drei Aktivensemestern wechselte er an die Freie Universität Berlin. Im SS 1952 wurde er noch bei Marchia Berlin aktiv. Als Lusatia im April 1958 von Erlangen nach Berlin verlegte, wirkte er erneut als Aktiver mit. Die beiden juristischen Staatsexamen bestand er 1954 und 1958. Als Richter stand er im Brennpunkt der „gesellschaftlichen Erneuerung“ durch die 68er. Nach 10 Jahren am Landgericht kam er 1972 an das Kammergericht. Fritz Teufel setzte ihm ein (kindisches) Denkmal. Zu tun hatte Weiß nicht nur mit Narren und Terroristen, sondern auch mit MfS-Agenten, „Kriegsdienstflüchtlingen“ und ganz besonders korrekten Politikern. Jahrzehntelang engagierte er sich in der Studentengeschichte. Seine Publikationen befassen sich vor allem mit den Leipziger und Berliner Studentenverbindungen. Schwerpunkte sind die Mensur, das Duell und die Leipziger Universitätsgeschichte. Er hat die Rolle von Corpsstudenten bei der Fluchthilfe der Gruppe Fuchs in West-Berlin aufgearbeitet. Wenige Alte Herren dürften das Aktivenleben ihres Corps so unterstützt und geprägt haben wie Weiß.

    Beiträge in Einst und Jetzt
    Bücher

    Fußnoten

    1 Gedenkfeier für Intendanturrat Zander (corpsarchive.de)
    2 Lebenslauf, WSC-Archiv A 3 Nr. 8.
    3 Hans Schüler: Weinheimer S.C.-Chronik, Verhältnis des W.S.C. zum W.A.H.V. (S. 32–36), Darmstadt 1927.
    4 Dieser Erfolg sollte 89 Jahre später für schweren Streit im VAC sorgen. Die großen Corps fühlten sich durch die hohen Abgaben an den VAC übervorteilt.
    5 Werner Barthold (corpsarchive.de)
    8 Untergang und Erinnerung – die Albertina zu Königsberg und das Corps Baltia II (Brücklmeierverein)
    9 Rüdiger Döhler: Mehr sein als scheinen – Siegfried Schindelmeiser, in: Geschichte des Corps Baltia, Bd. 2, S. 487–491
    10 N.N.: Friedrich von Klinggräff. Ein Lebensbild. Academische Monatshefte VIII (1892), Heft 95, S. 454–464.
    11 Joachim v. Rümker: Friedrich von Klinggräff. Einst und Jetzt, Bd. 3 (1958), S. 142–147.
    13 Karl Rosenbaum: Leonhard Zander. Einst und Jetzt, Bd. 2 (1957), S. 113–115.
    12 Fritz Nachreiner: Erinnerung an Hermann Kreth. Einst und Jetzt 1 (1956), S. 112–114.
    14 Fritz Nachreiner: Erinnerung an Carl Heyer. Einst und Jetzt, Bd. 1 (1956), S. 107–109.
    15 Erich Bauer: Werner Meißner. Einst und Jetzt, Bd. 9 (1964), S. 181–184.
    16 Fritz Nachreiner: Dr. iur. Friedrich Walter Landfried Rhenaniae Straßburg zu Marburg (x) EM, geb. 26.9.1884, rez. 1904, gest. 31.12.1952. Einst und Jetzt, Bd. 4 (1959), S. 168–171.
    17 A. Krause: Max Meyer. Einst und Jetzt, Bd. 3 (1958), S. 150–153.
    18 Rudolf Wohlleben: Bekannte Weinheimer Corpsstudenten (Kurt Weizsäcker), in: Wulf Thommel: 100 Jahre Weinheimer Verband Alter Corpsstudenten (WVAC e.V.) : 1903–2003. Weinheim 2003, S. 83 f.
    19 Herbert Keßler: Dipl.-Ing. Gustav Glunz (WVAC) mit der Fabricius-Medaille ausgezeichnet, Wachenburg 27 (1980), S. 126–128.
    20 Hermann Rink: Philipp Walter Fabry Hassiae, Thuringiae Jena zum 90. Geburtstag. Einst und Jetzt, Bd. 63 (2018), S. 419–420.