Schweizer Studentenhistoriker

Im Januar feiern die Schweizer Studentenhistoriker in Basel das 35-jährige Bestehen ihrer Vereinigung.
– Samstag, 11. Januar 2020, 15 hst
– Restaurant Löwenzorn, Intarsiensaal, Gemsberg 2/4, CH-4051 Basel
Der Landesvater beginnt um 16.30 Uhr. Nach dem Nachtessen und dem Kommers steht für den Ausklang der Keller der Helvetia Basel zur Verfügung. Anmeldung bis zum 1. Dezember 2019 an praesident[at]svst.ch.

Siebolds Japan-Sammlung in München

Als Arzt in niederländischen Diensten lebte v. Siebold Moenaniae 1823–1829 und 1859–1862 im abgeschiedenen Land der aufgehenden Sonne. Mit 26 Jahren in die Leopoldina gewählt, begründete er als Ethnologe, Botaniker und Sammler die internationale Japanforschung. Seine schon zu Lebzeiten berühmte Sammlung gehört heute zu den wichtigsten Beständen des Museums Fünf Kontinente. Wie eine Zeitkapsel spiegelt sie Japans Edo-Zeit. Erstmals seit mehr als 100 Jahren werden die 300 Einzelobjekte in einer großen Ausstellung gezeigt. Kuratiert von Dr. Bruno Richtsfeld, beruht sie auf der sogenannten zweiten Sammlung, die v. Siebold auf seiner zweiten Japanreise zusammengetragen hat. Sie wurde 1864 erstmals in der Würzburger Maxschule ausgestellt (als Moenania das 50. Stiftungsfest feierte). Anschließend stellte Siebold die Sammlung in den Münchner Hofgartenarkaden aus. Vergeblich versuchte er, sie dem jungen König Ludwig II. zu verkaufen. 1874, acht Jahre nach Siebolds Tod, dann aber tatsächlich vom bayerischen Staat angekauft, bildete die Sammlung den Grundstock für das Münchner Völkerkunde-Museum.

Ältester Korpsstudent Deutschlands

Horst Alsleben, dem größten Kenner des Klosters Dobbertin, ist der Hinweis auf den seinerzeit ältesten Corpsstudenten zu verdanken: Carl Bassewitz kam am 3. November 1809 zu Neuhof bei Warin zur Welt. Nach dem Abitur an der Domschule Güstrow studierte er Theologie in Rostock. Seit 1832 bei Vandalia aktiv, klammerte er dreimal die erste Charge (Kösener Korpslisten 1910, 185/293). „Wegen wiederholten unbefugten Badens in der Ostsee am Strande des Fischerdorfes Warnemünde, sowie wegen nicht genügenden Kollegienbesuches erhielt er das Consilium abeundi. Von seinem Korps Vandalia feierlich geleitet, verließ er Rostock, um seine Studien in Berlin fortzusetzen und in Leipzig abzuschließen, wo er 1834 das Tentamen bestand.“

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Gedenkstunde in Plötzensee

Zu Ehren der Corpsstudenten im Widerstand veranstalten der Kösener SC-Verband und der Verband Alter Corpsstudenten am 21. Juli 2019 um 15 h.s.t. eine Gedenkstunde in der Hinrichtungsbaracke in Berlin-Plötzensee. Für den Vorort spricht Ranft Teutoniae Gießen, Guestphalia et Suevoborussiae, für den VAC der 2. Vorsitzende Grießhaber Hasso-Nassoviae, Nassoviae Würzburg. Der Gedenkrede von Döhler Masoviae folgt eine Kranzniederlegung. Mira Foron (Violine) und ihr Vater Sebastian Foron (Violoncello) spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Mieczysław Weinberg und Erwin Schulhoff. Initiiert und gestaltet ist die Gedenkstunde wie vor 5 Jahren von Sigler Masoviae im Einvernehmen mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Silhouetten

Im Menupunkt Galerien ist eine neue Seite für Silhouettensammlungen angelegt worden. Die Bilder sind schon jetzt einigermaßen kopiersicher. Wenn gewünscht, kann der Schutz wie beim Mitgliederverzeichnis gewährleistet werden.

Erlanger und Hallenser Silhouetten

Kösener Förderer der Rudelsburg

In Übermannshöhe ist im westlichen Eckturm der Rudelsburg die Gedenktafel von 1870 eingelassen. Sie erinnert an Bruno Schmidt, Pächter der Domäne Kukulau und Mitglied der Kösener Badekommission.

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