Julius Knall

014 – Julius Knall

Franz Julius Knall wurde am 23. November 1835 in Groß-Schenk (heute Cincu, Rumänien) geboren und am 27. November getauft. Sein Vater war der Prediger Martin Knall (1800-1843), sein Mutter Juliana Regina geb. Kauffmann (1813-1861). Er besuchte das Gymnasium in Schäßburg (heute Sighișoara, Rumänien), bevor er sich am 7. Dezember 1955 an der Universität Tübingen als stud. theol. immatrikulierte. Dort wurde Knall in dem Corps aktiv, das Studenten aus seiner Heimat verband – Transsylvania. Die KKL1910 führt ihn nicht, was an der Unvollständigkeit der Liste liegen dürfte. Schmidgall weist ihn in seinem Aufsatz eindeutig als Transsylvanen aus. Nach dem Studium in seine Heimat zurückgekehrt, heiratete Knall am 28. Oktober 1861 Amalie Friederike Hann (1843-1898) und wurde Pfarrer in Zied (heute Veseud, Rumänien), später Kassierer der Pensionsanstalt der Landeskirche. Er hatte insgesamt sechs Kinder und starb am 9. November 1916 in Hermannstadt (heute Sibiu, Rumänien).
Die Silhouette ist gewidmet „J. Knall [Z!] s/m l. Schmidt [Z!] zfE.“ und datiert „Tübingen 22/V 57“.

Archiv des Corps Franconia Tübingen, Silhouettenalbum des Karl Schmidt

Quellen:
Schmidgall, Georg: Das Corps Transsylvania zu Tübingen (1855-1857), in: EuJ Bd. 13 (1968); S. 132-137
Matrikel der Universität Tübingen; Band X SS 1853 – SS 1858; p. 47v
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Die Nummerierung erfolgt nach der von Schmidgall aufgestellten Liste.