Emmerich Berner

220 – Emmerich Berner

Emmerich Berner kam am 16. Dezember 1816 in Holzheim (Kreis Hersfeld) als Sohn des Amtmanns und Rentmeisters Georg Berner und seiner Frau Katharina Margaretha geb. Ziegler zur Welt. Er machte Ostern 1840 das Abitur in Hersfeld und immatrikulierte sich direkt im Anschluss als stud. iur. et cam. in Marburg. Im Januar 1841 wurde er in die Alemannia Marburg recipiert, die erst kurz zuvor als Tochterverbindung der Teutonia gestiftet wurde. Wenig später löste sich Alemannia wieder auf und die Mitglieder traten zur Teutonia über, in die somit auch Berner am 20. Juni 1841 recipiert wurde. Einmal war er Drittchargierter bevor er sich im Februar 1843 an der Stiftung der Marcomannia Marburg beteiligte. Dort war er Senior und später Ehrenmitglied. Als sich Marcomannia im August 1843 in Hassia umbenannte, erhielt Berner sein viertes Marburger Band. Dort war er noch zwei weitere Male Senior und wurde ebenfalls später zum Ehrenmitglied ernannt. Sein juristisches Examen bestand Berner 1844 in Marburg und erhielt zu seinem Abgang ein großes Komitat. Zunächst wurde er Praktikant an den Justizämtern Nentershausen und Sontra, 1849 Sekretär am Obergericht in Hanau und 1851 am Kriminalgericht in Schmalkalden. 1855 wurde er Aktuar in Herrenbreitungen bei Schmalkalden, 1860 beim Justizamt in Grebenstein. Im selben Jahr heiratete er Auguste Ritter aus Herrenbreitungen, die ihm in den nächsten Jahren einen Sohn und drei Töchter gebar. 1867 wurde Berner Sekretär beim Kreisgericht in Fulda und trat 1879 in den Ruhestand. Er starb am 24. März 1893 in Fulda.
Die Silhouette ist nicht gewidmet, konnte aber durch ein identisches Stück im Archiv der Teutonia Marburg zugeordnet werden.

Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz

Quellen:
KCL1960, 102, 220
Auskünfte des Archivars der Teutonia Marburg