Anton Schultheis

242 – Anton Schultheis

Anton Karl Friedrich Edmund Schultheis kam am 13. Februar 1823 in Fulda als Sohn des Oberappellationsgerichtsrates Peter Aloys Schultheis und der Marie geb. Thomas zur Welt. Sein Abitur machte er in Marburg und immatrikulierte sich Ostern 1842 als stud. iur. in Marburg. Dort wurde er Mitglied bei Teutonia, in die er am 13. Januar 1843 recipiert wurde. Einmal war Schultheis Fuchsmajor. 1845 wurde er Obergerichtsreferendar, 1852 Amtsassessor in Fulda, dann Obergerichtsassessor in Kassel. 1854 heiratete er Sophie Bauer aus Kassel, die ihm in den folgenden Jahren zwei Söhne und zwei Töchter gebar. 1866 wurde Schultheis Obergerichtsrat, 1867 Appellationsgerichtsrat, 1869 Kreisgerichtsdirektor und 1875 Obertribunalrat in Berlin. Vier Jahr später kehrte er nach Hessen zurück und wurde Geheimer Oberjustizrat und Landgerichtspräsident in Marburg. 1895 verlieh man ihm die Ehrendoktorwürde. Schultheis trat 1899 in den Ruhestand und starb am 13. Mai 1905 in Marburg.
Die Silhouette ist nicht gewidmet, konnte aber durch ein identisches Stück im Archiv der Teutonia Marburg zugeordnet werden.

Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz

Quellen:
KCL1960, 102, 242
Sterberegister der Stadt Marburg; Jg. 1902; Nr. 155
Auskünfte des Archivars der Teutonia Marburg