Carl Studemund

296 – Carl Studemund

Carl Franz Friedrich Christian Studemund kam am 28. Dezember 1828 als Sohn des Pastors Carl Georg Studemund (1777-1843) und dessen Ehefrau Wilhelmine Margarethe Friederike geb. Stocks (1788-1866) in Lüssow zur Welt. Er immatrikulierte sich am 28. Oktober 1850 zunächst in Rostock für Rechtswissenschaften, wechselte im folgenden Jahr an die Universität Jena, wo er sich am 7. Mai immatrikulierte. Dort wurde er Mitglied der Thuringia und 1852 in diese recipiert. Am 2. November 1853 immatrikulierte er sich erneut in Rostock und schloss wohl dort sein Studium ab. Am 23. Mai 1865 heiratete Studemund in Schwerin die Tochter eines Prorektors Marie Georgine Henriette Elisabeth Reitz (1844-1899). Er war als Amtsverwalter tätig und starb am 20. Januar 1894 in Schwerin.
Die Silhouette ist gewidmet „aus Luissow. Mecklenburg C. Studemund [Z!] s/m Landesknochen O. Nahmmacher [Z!] zr frd Erg Jena 1852“. Über der Silhouette zwei gekreuzte Schläger mit dem Datum 17. Februar 1852. An diesem Tag haben die beiden wohl miteinander gefochten.

Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz

Quellen:
KCL1960, 62, 296
Matrikelbücher der Universität Rostock [4, Teil 2]: Nomina Civium Academicorum Rostochiensium: [1792 – 1864, Teil 2: ab 1842]; p. 39
Matrikelbücher der Universität Rostock [4, Teil 2]: Nomina Civium Academicorum Rostochiensium: [1792 – 1864, Teil 2: ab 1842]; p. 50
Matrikel der Universität Jena; 1801-1854; p. 388
Hochzeitsregister der Domgemeinde Schwerin; Jg. 1865; Nr. 69
Sterberegister der Gemeinde Sachsenberg (Schwerin); Jg. 1894; Nr. 4
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