Herrmann von Bethe

286 – Herrmann von Bethe

Herrmann Carl von Bethe kam am 30. April 1824 in Berlin als Sohn des Geheimen Oberregierungsrates Carl Gottlieb Bethe und dessen Ehefrau Charlotte Marie Wilhelmine geb. Eben zur Welt und wurde am 15. Juni desselben Jahres ebendort evangelisch getauft. Er ging zum Studium nach Heidelberg, wo er sich am 4. Juni 1844 als Student der Kameralistik immatrikulierte und bei Saxo-Borussia aktiv wurde. Rezipiert wurde er 1845. Er trat später ins Militär ein und wurde Major. 1854 heiratete Bethe in Krallentin bei Dölitz (Pommern) Margarethe Henriette Luise Anna Mathilde Valerie Eben. Im Jahr 1862 erwarb er von Alexander Maaß das Gutshaus Koliebken in Westpreußen. Er starb am 13. November 1886 in Berlin.
Die Silhouette ist datiert „18 [R] 45.“ und gewidmet „H.Bethe s/m Goetz [Z!] zr. frndl. Erg.“

Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz

Quellen:
KCL1960, 66, 286
Taufregister der Gemeinde Berlin; Jg. 1824, Nr. 294
Heiratsregister der Gemeinde Christburg, Jg. 1854, Nr. 6
Sterberegister des Standesamts Berlin III, Jg. 1886, Nr. 1501
Toepke, Gustav (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Heidelberg (5. Teil), Von 1807 – 1846; Heidelberg 1904; S. 737