Albert Brown

089 – Albert Brown

Albert Brown wurde als Sohn des Bürgermeisters Moritz Brown und dessen Frau Julia Knauer in Meseritz geboren und kam zum Studium der Rechtswissenschaften und Kameralistik nach Halle. Er wurde ebendort am 5. August 1856 in die Neoborussia rezipiert und erhielt den Biernamen „Master“. Brown focht eine Parte mit einem Altmärker und wurde Ostern 1858 inaktiviert. Danach ging er nach Berlin und wurde anschließend Referendar in seiner Heimatstadt. Er machte 1864 das Assessorexamen in Berlin und kehrte abermals nach Meseritz zurück, bevor er Kreisrichter in Posen wurde. Daselbst wurde er erst Kreisgerichtsrat und dann Landgerichtsrat bevor er als solcher ans Landgericht nach Berlin wechselte. Brown starb ledig als Landgerichtsrat a.D. im Alter von 82 Jahren am 16. Juni 1919 in Berlin-Charlottenburg.
Die Silhouette trägt die Widmung „Alb. Brown (Master) s/m l. Leibburschen Ragotzky (Raubmörder, Rebelin) zr. fr. Er. [Z!] Halle d 9/8 56“.

Sammlung des Corps Saxonia Konstanz

Quellen:
KCL1960, 54, 89
Album der Landsmannschaft Neoborussia, Nr. 108 – Archiv des Corps Saxonia Konstanz
Sterberegister des Standesamts Charlottenburg I; Jg. 1919, Nr. 647