Albin Deves

245 – Albin Deves

Ottomar Albin Deves kam am 27. Mai 1835 in Oschersleben als Sohn des Gerichtssekretärs Heinrich August Deves und seiner Ehefrau Sophia Friederica geb. Asmus zur Welt und wurde am 14. Juni evangelisch getauft. Er wurde stud. iur. et cam. in Halle und ebendort 1856 in die Marchia rezipiert. Seine Wohnadresse in Halle war Gr. Klaustor Nr. 11. Für einen Militärdienst schied Deves wegen einer bedeutenden Sehschwäche auf dem rechten Auge aus. Er heiratete Elise Friederike Butschke und aus dieser Verbindung gingen mindestens vier Söhne hervor. Dienststationen waren Rummelsburg, Neustettin (Kreisgerichtsrat) und Friedeberg. Ebendort starb Deves als Rechtsantwalt und Justizrat.
Die Silhouette ist versehen mit der Widmung „O. A. Deves s/r l. Kneipe Halle den 11/3 56 [Z!]“. Zur Anbringung derselben wurde eine darunterliegende Widmung wegradiert. Sie lautete „O. A. Deves s/m l. L. v. Gersdorff (xxx) Halle den 11/3 56 z. fr. Er. [Z!] [Z!]“.

Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz

Quellen:
KKL1910, 99, 245
Taufregister der Gemeinde Oschersleben; Jg. 1835, Nr. 60
Militärpflichtigenliste der Stadt Halle; Jg. 1855, Nr. 763; Jg. 1856, Nr. 90; Jg. 1857, Nr. 73; Jg. 1858 Nr. 75
Geburtsregister des Standesamts Neustettin; Jg. 1878, Nr. 36
Heiratsregister des Standesamts Berlin X b; Jg. 1912, Nr. 353
Heiratsregister des Standesamts Berlin-Wilmersdorf; Jg. 1914, Nr. 299
Heiratsregister des Standesamts Saalfeld; Jg. 1915, Nr. 49