Rudolf Henneberg

387 – Rudolf Henneberg

Henneberg wurde am 13. September 1826 in Braunschweig geboren. Er immatrikulierte sich in Göttingen für Rechtswissenschaft und wurde bei Borusso-Brunsviga rezipiert. Später wechselte er an die Universität Heidelberg, wo er bei Vandalia aktiv wurde und einmal Drittchargierter war. 1847 kehrte er zurück nach Göttingen und wurde er ein drittes Mal bei Brunsviga aktiv, mit der sich 1846 während seiner Abwesenheit sein Muttercorps vereinigt hatte. Dort war ein einmal Consenior. Nach einem kurzen Aufenthalt in Braunschweig, wo er als Auditor arbeitete, entschied er sich im Frühjahr 1850 nach Antwerpen zu gehen und sich in der Malerei ausbilden zu lassen. Von 1851 bis 1861 lebte er in Paris und erhielt für seine Werke erste Auszeichnungen. Nach kürzeren Aufenthalten in Rom (1861-1862) und München (1863-1865) arbeitete er 1866-1873 in Berlin, wo 1868 seine bekannteste Arbeit Die Jagd nach dem Glück (Nationalgalerie in Berlin) entstand. Seine letzten Jahre verbrachte er wieder in Rom, bevor er am 14. September 1876 in seiner Heimatstadt Braunschweig starb und ebendort auf dem Martinifriedhof bestattet wurde. Nach Henneberg ist in Braunschweig der Rudolfplatz benannt. Er ist vor allem für seine düstere Romantik und seine meisterhaften Pferdedarstellungen bekannt.
Die Silhouette ist datiert „18[GA]48“ und gewidmet „R. Henneberg s/m F. v. Stein [Z!] [Z!] [Z!] [Z!] z. fr. Er.“

Ehemals Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz, jetzt Sammlung Rolf Caselitz Hubertiae München, Starkenburgiae, Saxoniae Leipzig, Brunsvigae, Borussiae Greifswald

Quellen:
KCL1960, 68, 68 / 40, 387
Wikipedia-Artikel Rudolf Henneberg (Maler), Stand: 13. September 2021