Gustav Baist

535 – Gustav Baist

Gustav Baist wurde am 6. Januar 1824 in Grünberg (Hessen) als Sohn des Landrats Johann Caspar Baist (1770-1864) und seiner Ehefrau Friederike geb. Mader (1784-1814) geboren. Seine Reife erlange er 1842 auf dem Wolfgang-Ernst Gymnasium in Büdingen. Anschließend studierte er evangelische Theologie in Gießen und renoncierte beim Corps Marcomannia. Nachdem Marcomannia 1843 mit Hassia verschmolz wurde er in diese rezipiert, wo er einmal Drittchargierter war. Nach dem Studienabschluss trat er seine erste Pfarrstelle 1850 in Ulfa bei Nidda an und heiratete in Goldkronach am 15. April 1852 Ida Adelheid von Baumer. 1877 übernahm er das Pfarramt von Döckingen und 1883 wurde er Pfarrer in Westheim. Angetrieben vom Eindruck der schlechten Situation der Bauern gründete Baist ab 1881 zahlreiche Genossenschaftsbanken. Er starb am 2. Februar in Westheim.
Die Silhouette ist gewidmet „Gustav Baist seiner Kneipe Gießen 1844. [Z!] E.F.A.A.F.E.“ Die Buchstabenfolge steht hierbei für den Wahlspruch der Hassia „Einer für alle, alle für einen!“.

Quellen:
KCL1960, 97, 535
Wikipediaartikel Gustav Baist, Stand: 14. September 2021