Viktor Böhe

288 – Viktor Böhe

Viktor Franz Böhe wurde am 31. März 1820 in Langheim als Sohn eines Revierförsters geboren. Er besuchte das Gymnasium in Bamberg und ging zunächst als stud. phil. an die Universität München. Am 27. Oktober 1840 immatrikulierte er sich schließlich als stud. iur in Erlangen und wurde am 30. Juli 1841 in die Baruthia recipiert, wo er einmal Drittchargierter war. Nach dem Studium wurde Böhe 1853 Landgerichtsassessor in Eltmann, drei Jahre später Stadtgerichtsassessor in Schweinfurt und 1858 Bezirksgerichtsrat in Neustadt an der Saale. 1870 wechselte er nach Bamberg, bevor er 1876 Oberappelationsgerichtsrat in München wurde. Er trat 1879 in den Ruhestand und starb im folgenden Jahr am 10. September in Gremsdorf.
Oberhalb der Darstellung steht „Zur Confuchsia 1839“ und darunter „Boehe x st. jur. aus Lichtenfels“.

Archiv des Corps Baruthia Erlangen

Quellen:
KCL1960, 19, 288
Janz, Heinrich/Grimmeiß, Maximilian: Matrikel des Corps Baruthia Erlangen 1803-1963; Erlangen 1963; S. 55