Hugo Giffenig

277 – Hugo Giffenig

Hugo Carl Friedrich Giffenig kam am 21. November 1827 als Sohn des Carl Friedrich Giffenig (1797-1881) und dessen Ehefrau Caroline Elisabeth Juliane geb. Schrader (1792-1872) in Boizenburg (Mecklenburg) zur Welt. Am 19. Dezember wurde er lutherisch getauft. Nach dem Abitur begann Giffenig Ostern 1848 ein Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und schloss sich der Marchia an, in die er 1849 recipiert wurde und wo er einmal Consenior war. Am 29. Oktober 1849 immatrikulierte er sich an der Universität Heidelberg und wurde sogleich bei der dortigen Vandalia aktiv, bei der er ebenfalls einmal Consenior war. Nach dem Abschluss des Studiums heiratete Giffenig am 1. November 1861 in Grabow Sophie Louise Marie Elise Steinkopff (1840-1898), die ihm in den folgenden Jahren vier Söhne und zwei Töchter schenkte. Berufliche Stationen waren Grabow, Röbel, Dargun, Hagenow und schließlich Rostock. Dort starb Giffenig am 12. September 1905 als Geheimer Justizrat und Landgerichtsrat a.D.
Die Silhouette ist gewidmet „Berlin 1848 – H. Giffenig [Z!] s/m D. Daubert [Z!] z. fr. Er.“

Archiv des Corps Marchia Berlin

Quellen:
KCL1960, 4, 277 / 68, 115
Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studirenden auf der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin – Auf das Sommerhalbejahr von Ostern bis Michaelis 1848; S. 9
Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studirenden auf der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin – Auf das Winterhalbejahr von Michaelis 1848 bis Ostern 1849
Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studirenden auf der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin – Auf das Sommerhalbejahr von Ostern bis Michaelis 1849; S. 8
Toepke, Gustav (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Heidelberg (6. Teil), Von 1846 – 1870; Heidelberg 1907; S. 98
Heiratsregister der Gemeinde Grabow; Jg. 1861; Nr. 35
Volkszählung im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin vom 3. December 1867; Bevölkerungstabelle für die Ortschaft Röbel; Haushaltsliste Nr. 203
Begräbnisregister der St. Nikolai Gemeinde Rostock; Jg. 1905; Nr. 125