Allgemein

Mitgliederverzeichnis

Nach monatelanger Vorarbeit haben der Schatzmeister Malkhasy und der Personalverwalter Schmitz ein vollständiges Mitgliederverzeichnis des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung hochgeladen. Es entspricht der Datenschutz-Grundverordnung und ist nur für Mitglieder mit Zugangscode einsehbar.

Mitgliederversammlung 2019

EINLADUNG

Die Jahreshauptversammlung des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung e.V. wird stattfinden am

Mittwoch, dem 5. Juni 2019, um 20 h.c.t.

im Rittersaal der Rudelsburg.

Carsten Beck Germaniae, Redakteur des Magazins CORPS, wird vortragen zum Thema

Lassen Sie uns über Geschichte sprechen – das Magazin CORPS als Multiplikator der Forschungsarbeit des VfcG

 

Bepflanzung von Langeoogs Dünenfriedhof

Borussia Tübingen und Marcomannia

Borussia Tübingen und Marcomannia Breslau

Kneipe der Forstpflanzer auf dem Dünenfriedhof

Den Besuchern der „langen Insel“ dürfte der 1944 angelegte Dünenfriedhof vor allem durch Lale Andersen bekannt sein. Dabei liegen dort auch umgesiedelte und geflohene Deutsch-Balten, Wehrmachtssoldaten und 113 Rotarmisten. Zwischen 1941 und 1945 als Bodenpersonal auf dem Fliegerhorst der Luftwaffe eingesetzt, hatten diese Kriegsgefangenen an Bombern Sabotage verübt. Kam der Pilot ums Leben, wurde die zuständige Wartungsmannschaft erschossen. Dass die 1,5 ha große Anlage von einem deutsch-baltischen Arzt und seinen Corpsbrüdern aufgeforstet worden ist, weiß kaum jemand. Vor 59 Jahren, im März 1960, bepflanzte Baron v. Schilling die Seiten der Eingangsstraße. Danach wurden Windschutzwälle am Balten- und Hauptfriedhof angelegt. Heute sind sie zum Teil von Wildrosen überwachsen. 1972 wurde der 300 m² große Russenfriedhof durch einen 30 m langen und 6 m hohen Wall zwischen bewachsenen Dünen in das Areal des Hauptfriedhofs einbezogen. Nach der Bodenverbesserung durch Hafenschlick und Feuchttorf konnte das gesamte Umfeld des Russenfriedhofs bepflanzt werden. Die damals gesetzten Edeltannen bestimmen heute das Landschaftsbild.  

Libanonia

Einer der namhaften Studentenhistoriker im Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung ist der Grazer Burschenschafter Harald Seewann. Seine Bibliografie der jüdischen Verbindungen in Österreich sucht ihresgleichen. Der umfangreichen Dokumentation über die A.V. Kadimah Wien, die älteste jüdisch-nationale Studentenverbindung, folgt nun ein ähnlicher Sammelband über die A.V. Libanonia. 1894 als Lese- und Unterstützungsverein Libanonia gestiftet, wandelte sie sich wenig später in die Vereinigung jüdischer Veterinärmediziner um. Im Sommersemester 1897 nahm sie Verbindungscharakter und den Namen Akademische Verbindung Libanonia an. Aufgenommen wurden Hörer sämtlicher Fachrichtungen. Nach dem sog. Anschluss wurde die Libanonia 1938 behördlich aufgelöst.

Harald Seewann: „Allzeit voran!“ Streiflichter auf die Geschichte der Akad. Verbindung Libanonia Wien (1894–1938). 370 Seiten. Zu bestellen über c.h.seewann@aon.at

Neujahr

Jenaer Studenten in der letzten Nacht des Jahres 1760

Allen Mitgliedern und Freunden des Vereins wünscht der Vorstand ein unbeschwertes Jahresende und ein gutes Neues Jahr.

Zur Nachahmung empfohlen

Unter Hinweis auf ihren besonderen wissenschaftlichen Wert hat der Verleger Dr. rer. pol. Wulf v. Lucius Saxo-Borussiae alle seine Jahrbücher Einst und Jetzt der Baden-Württembergischen Landesbibliothek zur Verfügung gestellt. Der Verein gratuliert seinem langjährigen Mitglied zum 80. Geburtstag und empfiehlt die Schenkung zur Nachahmung.

Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

(Erich Kästner)

Deutsche Gesellschaft für Hochschulkunde

Die Deutsche Gesellschaft für Hochschulkunde ist Rechtsträgerin des Instituts für Hochschulkunde an der Universität Würzburg. Vorsitzender ist seit Jahrzehnten Dr. Karsten Bahnson Thuringiae Jena. Die nächste Mitgliederversammlung ist am Sonnabend, 27. Oktober 2018 um 14.00 Uhr im Institut für Hochschulkunde. Gäste sind willkommen.

Studentenhistorikertagung in Bonn

In Kooperation mit der CV-Akademie, dem Convent Deutscher Akademikerverbände und der Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte lädt der Arbeitskreis der Studentenhistoriker ein zur 78. deutschen Studentenhistorikertagung am 19.–21. Oktober 2018 im Museum Koenig. Sie beginnt mit einem Begrüßungsabend beim Bonner Wingolf. Tagungsleiter sind Dr. Sebastian Sigler und Prof. Dr. Michael Klein. Unter den Referenten sind Matthias Asche (Potsdam), Axel Bernd Kunze, Wolfgang Wippermann (Berlin), Matthias Stickler (Würzburg) und ein Urgroßneffe von Carl Schurz.

Jahrbuch 2018 (Bd. 63) erschienen

Das Jahrbuch 2018 Band 63 ist erschienen und kann nun über das Kontaktformular bestellt werden. Der Inhalt ist auf der entsprechenden Detailseite einsehbar.

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